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Immobilienfinanzierung: Honorarberatung
Auch wenn Banken, Bausparkassen, Finanzierungsmakler usw. damit werben, dass ihre Dienstleistung für Sie kostenlos und unverbindlich ist: umsonst arbeitet niemand!
Baufinanzierungsmakler finanzieren sich fast ausschliesslich über eine Abschlussprovision, die die jeweiligen Banken an den Makler zahlen. Diese Abschlussprovision ist meistens im Zinssatz “eingepreist”. Daraus ergibt sich, dass die Zinskonditionen, die man Ihnen anbietet vor allem auch von der Höhe der Provisionen abhängt, die ein Vermittler erzielen will und muss. Und es bedeutet: die Zinskonditionen hängen vor allem von Ihrem Verhandlungsgeschick gegenüber dem Vermittler ab.
Diese Form der Vergütung ist also abhängig vom Finanzierungsvolumen und nicht vom tatsächlichen Beratungs- und Betreuungsaufwand, den ein Vermittler mit einer einzelnen Finanzierung hat. Provokativ ausgedrückt: eine solche Vergütung ist nicht leistungsgerecht.
Die Alternative zu diesem vorherrschenden Vergütungssystem ist ein Honorarsystem, bei dem von Ihnen als Kunde ausschliesslich die tatsächlichen erbrachten Leistungen bezahlt werden. Im Gegenzug wird auf Provisionszahlungen verzichtet, was die Zinskonditionen reduziert. Die Finanzierung wird unter dem Strich deutlich günstiger für Sie. Ihre Finanzierung verbilligt sich dabei in etwa um 0,10%.
Auch sollte man eines nicht vergessen: ein herkömmlicher Finanzierungsmakler/-vermittler kann und wird Ihnen letztlich nur solche Finanzierungsmodelle und Finanzierungspartner vermitteln, für die er von diesen Finanzierungspartnern bezahlt wird.
Das Thema Honorarberatung ist in Deutschland leider noch kein wirkliches Thema. Dazu fehlt es in der breiten Öffentlichkeit noch an Verständnis. Das häufigste Argument, dass wir von Verbraucherseite hören ist: “Warum soll ich für eine Beratung zahlen, die ich bei meiner Hausbank umsonst bekomme?” Ganz einfach: weil Ihre Hausbank sich die Beratung über die Zinskonditionen doppelt und dreifach bezahlen lässt! Abgesehen davon führen Sie mit Mitarbeitern von Banken keine neutralen Beratungsgespräche sondern knallharte Verkaufsgespräche, die dazu dienen sollen, Ihnen die Produkte dieser Bank zu verkaufen.
Was leisten wir als Honorarberater?
Unsere Leistungen als Honorarberaters setzen sich in einem Baukastenprinzip zusammen. Welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen, hängt ausschliesslich von Ihren Wünschen ab:
- Sie bekommen eine objektive Finanzierungsberatung, die nicht auf den Abschluss von Darlehensverträgen ausgerichtet ist
- Wir stellen für Sie die Finanzierungsunterlagen zusammen und bereiten diese so auf, dass Sie mit diesen selbst Angebote von verschiedenen Banken oder Finanzierungsmaklern einholen können
- wenn Sie selbst keine Zeit oder Lust haben, selbst Angebote einzuholen, übernehmen wir das für Sie und verhandeln die Konditionen mit den jeweiligen Darlehensgebern oder Finanzierungsmaklern
- wir vergleichen die verschiedenen Finanzierungsangebote nach absolut objektiven Gesichtspunkten
Was kostet eine Honorarberatung?
Die Kosten für die Honorarberatung liegen bei 80 Euro zzgl. gesetzliche MWSt. je Stunde.
Sonderfälle
Es gibt einige Banken, die zahlen eine Vermittlungsprovision aus ihrer normalen Marge (z.B. ING-DiBa). Das bedeutet: verzichtet ein Vermittler gegenüber dieser Bank auf seine Provision, freut sich die Bank, nicht der Kunde. Der Verzicht auf Provision führt dabei nicht zu einer Konditionssenkung. Sollte eine dieser Banken für Sie optimal sein, rechnen wir selbstverständlich die gezahlte Provision auf das Honorar an.
Übrigens: auch die Provisionen für KfW-Darlehen rechnen wir auf das Beratungshonorar an!
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